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aktualisiert am 05.Februar 2012
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Die Pferde

 

 

Custi, meine Geschichte!                          

Flash, meine Geschichte !

                                                       
Lucky...meine Geschichte:

                        CUSTI

         "Miss Custom Watch"            

FLASH

"Docs Snow N Flash"

                                LUCKY

                      " XP Luckycarme"                      

Das Quarter Horse ist nach Veranlagung  und Gebäude das vielseitigste Pferd der Welt. Es ist in der amerikanischen  Kolonialzeit entstanden und in Amerika aufgewachsen. Hervorgegangen aus orientalischen Blutlinien spanischer Pferde, vermischt mit nordeuropäischen  Warmblut- und später Vollblutpferden, entstand ein kräftiges Gebrauchspferd, beweglich und charakterfest, wie es für die Arbeit mit den großen Rinderherden  Nordamerikas erforderlich war. Mittlerweile zur größten Pferderasse der Welt  entwickelt, gilt das Quarter Horse, ebenso wie das Paint Horse (geschecktes  Quarter Horse) und Appaloosa, als das amerikanische Pferd schlechthin.

In den letzten Jahrzehnten ist dieses  amerikanische Pferd, wie wir es heute kennen, erst entstanden. Die offizielle  Stutbuchführung begann mit der Gründung der American Quarter Horse Association (AQHA) im Jahre 1940. War es vorher durch Züchtung und Selektion das am besten  geeignete Pferd für den amerikanischen Viehtrieb, ist es in den letzten  Jahrzehnten anders geworden. Die großen Rinderherden Nordamerikas gibt es nicht  mehr. Als Ersatz dafür gibt es heute eine bis ins Detail durchorganisierte  Turnier- und Rennreiterei, die von Pferd und Reiter Höchstleistungen verlangen.  Die Turniere und Prüfungen werden nach dem strengen Regelbuch der AQHA  durchgeführt. Heutzutage hat das Quarter Horse mit dem Cowboytum nur noch so viel zu tun, dass dies eine Nostalgie und Erinnerung an vergangene Zeit  ist.

Das Quarter Horse ist  sicherdas vielseitigste Pferd der  Welt. Das Quarter Horse  ist von handlicher Größe (ca. 1,50 - 1,55 m Stockmaß). Es zeichnet sich durch besondere Wendigkeit, nervenstarkes Wesen und eine ausgeprägte Bemuskelung aus,  ferner durch sein Sprintvermögen und seine Schnelligkeit über kurze Distanzen.  über die Viertelmeile - Quarter Mile - ist es das schnellste Pferd der Welt, was ihm auch den Namen gab (Quarter Horse - von Quarter Mile).

Legendär  ist der "Cow Sense", der "Kuhverstand" gewisser Zuchtlinien der QH-Population,  der es befähigt, besonders geschickt und kompetent mit Rindern zu arbeiten (Cutting, Working Cow Horse). Das QH gilt als Älteste amerikanische Rasse. Seine  berühmten Gründerhengste waren Janus, Printer, Sir Archy, Cold Deck, Steel Dust,  Shiloh, Peter McCue, Traveler, King, Leo und Three  Bars.

Die moderne Turnierreiterei für diese amerikanischen Pferde ist seit einigen Jahren auch in Europa sehr populär. Es  werden durchschnittlich 15 verschiedene Turnierklassen abgehalten. Dabei gibt es  eigene Klassen für Junior-Pferde (3-5 jährig) und Senior-Pferde (ab 6 Jahren).  Senior-Pferde müssen einhändig geritten werden. Des weiteren gibt es eine  Klassen für Jugendliche, Amateure und Profis  ( Open ).

In allen diesen Disziplinen, die  teilweise sehr unterschiedlich sind und entgegengesetzte Anforderungen stellen,  hat sich das Quarter Horse als die überlegene Rasse herausgestellt. Es ist auch für den Fahrsport sehr gut geeignet.

Für die verschiedenen Turnierklassen  werden Pferde benötigt, die den unterschiedlichen Ansprüchen gerecht werden  können. Vom Gebäude größere Quarter Horses werden für die sogenannten English-Classes und den Springsport gezüchtet, kleine und betont wendige Quarter  Horses für zum Beispiel die Rinderdisziplin Cutting. Für die klassischen Reitdisziplinen wie Western Pleasure und Western Riding wird ein Pferd mit  gleichmäßigen, ausbalancierten Gängen benötigt. Die Reitklasse Reining erfordert  ein Pferd, welches schnell und wendig auf der Hinterhand ist.

Gerade diese kräftige, stark  bemuskelte Hinderhand ist das besondere Merkmal des Quarter Horses. Ursprünglich  erforderlich für extrem schnelle Wendungen beim Viehtrieb, macht die kräftige  Hinterhand des Quarter Horses sehr sprintstark. Damit ist es über eine viertel  Meile im Kurzstreckenrennen das schnellste Pferd der Welt. Dem "Quarter of a Mile"-Pferderennen verdankt das Quarter Horse seinen Namen. Seit 1994 hat die  AQHA die Genehmigung für Pferderennen außerhalb der USA auch an Deutschland  erteilt.

Jedoch alle unterschiedlichen Quarter  Horse Typen haben die auch weiterhin durch Züchtung und Selektion zu bewahrenden  folgenden Merkmale gemeinsam. Dazu gehört insbesondere der gute Charakter ebenso wie sein sanftes, nervenstarkes Wesen, Intelligenz, Lernfähigkeit und  Willigkeit. Von manchen Quarter Horses ist auch der ihm vorbehaltene Eigenschaft  "Cow Sense" bekannt, die für die Arbeit mit Rindern (z.B. Cutting) erforderlich  ist. Welche  Turnierdisziplinen es gibt und wie man am besten Pferde im Aussehen und Training auf Turniere vorbereitet könnt Ihr in den verschiedenen Büchern erfahren.

Um die durch Züchtung und Selektion  vorhandenen Vorteile und Gänge des Quarter Horses richtig ausnutzen zu können,  sollte es in der amerikanischen Reitweise ausgebildet werden. In Amerika hat sich, fast unabhängig von der europäischen Reitgeschichte, eine selbständige  Reitweise entwickeln können. Sie ist noch jungen Ursprungs und von der  Gebrauchsreiterei noch nicht allzuweit entfernt. Die amerikanische  Gebrauchsreiterei benötigt ein einhändig zu reitendes Pferd, und gerade diese  Besonderheit hat sich auch im Turniersport fortgesetzt.

Die dort verlangten Lektionen  erfordern ein versammeltes, ein sich im Gleichgewicht und Selbsthaltung  bewegendes Pferd, welches auf leichteste Hilfen des indirekten Zügels, Reitergewicht und Schenkelhilfe reagiert. Dies muß dem Pferd von einem in dieser  Reitweise erfahrenen Reiter mit Geduld beigebracht werden. Auch in der amerikanischen Reitweise soll die Hilfengebung den Reiter nicht ermüden. Das  Pferd wird deshalb dazu ausgebildet, auf die Hilfengebung sehr fein zu reagieren. Die kräftige und besonders stark bemuskelte Hinterhand macht es dem  Quarter Horse leichter, sich in natürlicher Aufrichtung zu bewegen.

Die in der amerikanischen Reiterei  gebräuchlichen Gebisse erfordern eine sehr einfühlsame und weiche Hand des  Reiters. Ziel dieses Reitens mit losem Zügel ist es, das Pferd nicht daran zu gewöhnen, sich an das Gebiß anzulehnen oder sich daraufzulegen. Besonders  hervorzuheben ist, dem Pferd beizubringen, seinen Hals langmachen zu können.  Dadurch wird es ihm erleichtert, seinen Rücken zu entspannen. Es erfordert hohe  Konzentration und Willigkeit des Pferdes, es zwar auf die gewünschte Lektion  einzustellen, es dann aber bei der Ausführung in des Prüfung allein zu lassen. Dies ist nur dann möglich, wenn das Pferd eben nicht an Zügelanlehnung und  andere Hilfen gewöhnt ist. Für die Reitdisziplin Pleasure ist dies Voraussetzung, ebenso wie für Cutting.

Nur dem entspannten und gelösten  Quarter Horse ist es möglich, sich in dem besonderen Trab oder Jog zu bewegen.  Eine richtige Ausbildung, um schon alleine die Bewegung in einer speziellen Gangart zu erlernen, ist daher erforderlich.

 

Neugierig geworden?  Hier gibts mehr Info`s über das WESTERNREITEN:  www.wittelsbuerger.com